RKB15 / Zukunft der (digitalen) Geisteswissenschaften: Anmeldung geöffnet

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Am 08. und 09. Oktober 2015 findet in der Carl Friedrich von Siemens Stiftung (Nymphenburg) die #RKB15-Konferenz statt:
“(Retro)Digitalisate – Kommentarkultur – Big Data: Zum Stand des Digitalen in
den Geisteswissenschaften”. 2013 hat es mit “RKB13” einen erfolgreichen
Vorläufer gegeben. Wie vor 2 Jahren wird die Konferenz durch ein Blog
begleitet, in dem Redner und Podiumsteilnehmer bereits vorab ihre Thesen publizieren. Das hat den Vorteil, dass auch jene, die nicht zur Tagung anreisen können, sich im Vorfeld per Kommentar einbringen können, wobei die sich im Blog entwickelnden Fragen und Anregungen natürlich in die Diskussionen vor Ort einfließen werden. Weiterlesen →

Kollaborativ Bibliographieren: Warum überhaupt und wie am besten…

Zettelkataloge waren gestern. Ebenso die vom Wissenschaftler auf der eigenen Festplatte gehegten Literaturlisten. Gerade im Kernbereich wissenschaftlichen Arbeitens, beim Bibliographieren, gibt es gute Gründe für den Umstieg auf gemeinschaftliches, vernetztes Arbeiten. Infrastrukturdienstleistungen werden vereinfacht, indem umständliche abfragebasierte Ajournierungen fachwissenschaftlicher Datenbanken entfallen – insbesondere aber liegen diese Gründe auf der Ebene des einzelnen Forschers: Zeitgemäße Netztechnik gestaltet nicht nur die Verwaltung seiner eigenen Literaturlisten effizienter, sie erlaubt das gegenseitige Profitieren von der Arbeit des anderen. Eine klassische Win-Win-Situation.

Wie ist der technische Status Quo beim kollaborativen Bibliographieren? Wie können aber auch mehr Wissenschaftler zur Partizipation gebracht werden? Und wie wird die Entwicklung weitergehen – wie werden Geisteswissenschaftler in Zukunft bibliographieren?

Anlässlich der Freischaltung des speziell auf die Didaktik der Geschichte ausgerichteten Bibliographietools RCBHE – RESEARCH COLLABORATIVE BIBLIOGRAPHY OF HISTORY EDUCATION sollen diese Fragen in einem lebendigen Panel diskutiert werden – ganz im Sinne des in der Sache proklamierten Bottom-up-Prinzips hoffentlich unter reger Beteiligung des Publikums.

Es diskutieren:

  • Lambert Heller (Open Science Lab, TIB Hannover)
  • Matti Stöhr (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften)
  • Prof. Dr. Marko Demantowsky (PH FHNW / Universität Basel)
  • Dr. Franziska Heimburger (EHESS Paris)
  • Prof. Dr. Markus Bernhardt (Universität Duisburg-Essen)

Moderation: Dr. Lilian Landes (BSB, Zentrum für Elektronisches Publizieren).

Die Diskussion wird gefilmt und bei L.I.S.A. (Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung) veröffentlicht.

26. Juni 2015, 09:30–12:30 mit anschließendem Imbiss

Bayerische Staatsbibliothek
Friedrich-von-Gärtner-Saal
Ludwigstraße 16
80539 München

Anmeldung erbeten unter: zep(at)bsb-muenchen.de

Weitere Informationen unter: https://www.historicum.net/didaktik/rcbhe 

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“Offene Lizenzen in den Geisteswissenschaften” (Ankündigung für den 27./28. April)

Open Access setzt sich in der Wissenschaft langsam aber stetig durch. Die Vielfalt unterschiedlicher Lizenzmodelle stellt Wissenschaftler und Bildungsinstitutionen dabei vor Herausforderungen: Welche Lizenz sollte gewählt werden? Wie kann Material, das von Dritten beigesteuert wird, in die Open Access Policy einbezogen werden? Welche Kompromisse sind dabei vertretbar? Welche Finanzierungsmodelle sind für Open Access denkbar.
Auf der Tagung „Offene Lizenzen in den Digitalen Geisteswissenschaften“ kommen Wissenschaftler/innen und Praktiker/innen verschiedener Institutionen zusammen, um das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu diskutieren.

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Doktoranden und das elektronische Publizieren

Vorletzte Woche hat das Zentrum für Elektronisches Publizieren der Bayerischen Staatsbibliothek in Kooperation mit der Universitätsbibliothek der LMU, dem GraduateCenter der LMU und meiner Kollegin Claudie Paye einen Workshop gegeben, der sich vornehmlich an Geisteswissenschaftler in der Dissertationsphase richtete. An all die also, die – ob sie wollen oder nicht – über kurz oder lang entscheiden müssen, wo und wie sie ihre Forschungsergebnisse zur geneigten Leserschaft bringen. Eines steht schon einmal fest: Die Anwesenden waren Feuer und Flamme, hochinteressiert. Aber auch an einer weiteren Feststellung kommt man nicht vorbei: Der Grad vorhandener Vorkenntnisse zu den unterschiedlichen Spielarten wissenschaftlichen Publizierens ist auch (und gerade?) beim “Hauptzielpublikum” denkbar gering.

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Programm der Tagung “Offene Lizenzen in den Digitalen Geisteswissenschaften” online.

Am 27. / 28. April findet in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften die Tagung “Offene Lizenzen in den Digitalen Geisteswissenschaften statt”. Die Tagung richtet sich besonders Praktiker/innen in Forschungs- und Bildungsinstitutionen, aber auch an Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die digital veröffentlichen (möchten). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu kommen und können sich per Email an: digitalisierung@badw.de anmelden.

Für das vollständige Programm einfach oben auf “Tagung” klicken.

Erste Münchener Summer School “Digital Humanities”

Gradiuerte der Geisteswissenschaften, die den Einstieg in die “Digital Humanities” finden wollen, haben diesen Sommer in München die Gelegenheit, vom 27. Juli – 31. Juli 2015 die erste Münchener Summer School “Digital Humanities” zu besuchen.

Die Summer School wird vom Münchener Zentrum für Digitale Geisteswissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis dhmuc ausgerichtet.

In einer Reihe von einführenden Kursen wird Grundlagenwissen über Ansätze und Methoden der digitalen Geisteswissenschaften und des elektronischen Publizierens vermittelt. Es wird gezeigt, wie man digitale Ressourcen für die Forschung nutzen kann, und wie man sie in die eigenen wissenschaftlichen Arbeitsabläufe integriert. Auch dem Internetzeitalter gemäße Veröffentlichungsstrategien werden thematisiert und grundlegende Technologien, wie z.B. XML in praxisnahen Einführungskursen erklärt.

Mit der Summer School möchten wir vor allem Doktorandinnen und Doktoranden, aber auch Graduierte und Postdocs der Geisteswissenschaften ansprechen, für die das Thema “Digital Humanities” noch relativ neu ist. Wir gehen davon aus, dass im Bereich “Digital Humanities” in Zukunft attraktive neue Berufsfelder für Geisteswissenschaftler entstehen.

Nähere Informationen zur Summer School folgen in Kürze hier im dhmuc-Blog.

Interessierte können sich gerne an Eckhart Arnold vom IT/Digital Humanities Referat der Bayerischen  Akademie der Wissenschaften wenden. Email: arnold@badw.de

 

Publizieren auf Papier oder digital? Was, wo, wie – und warum? Ein Überblick für Geistes- und Sozialwissenschaftler

Unter diesem Titel lädt die Bayerische Staatsbibliothek gemeinsam mit der Universitätsbibliothek und dem GraduateCenter der LMU München zu einer eintägigen Veranstaltung am Donnerstag, den 5. Februar 2015.

Worum geht es? Die Notwendigkeit der digitalen Open-Access-Publikation geisteswissenschaftlicher Qualifikationsarbeiten zu vermitteln. Die ergibt sich automatisch aus den enormen Vorteilen, die damit gegenüber einer reinen Papierpublikation verbunden sind… Ganz konkret und mit Blick auf die vermutlich vornehmlich Münchner Gäste sollen außerdem Möglichkeiten der Dissertationspublikation an der UB der LMU vorgestellt und darüber hinaus das Feld der “Postpublikation” nicht vernachlässigt werden. Denn auch die Nachbereitung einer Publikation in Form von Aktualisierungen, Blogs, Twitter usf. sind für den Erfolg einer wissenschaftlichen Publikation 2015 unabdingbar, der letztlich vor allen Dingen in der Sichtbarkeit begründet liegt…

Zur (erforderlichen) Anmeldung geht’s hier entlang.

Angesprochen fühlen sollten sich nicht nur Doktoranden, sondern neben fortgeschrittenen Master-Studierenden auch Postdoktoranden, Koordinatoren und Hochschullehrer.

Digital Publizieren, aber wie?

In der Regel wird im Kontext des wissenschaftlichen Publizierens bislang an das PDF-Format gedacht, das eigentlich als digitale Druckvorstufe gedacht war und deshalb ein festes Layout bietet. Das hat den Vorteil, dass sich das Aussehen des digitalen Dokumentes vom Autor steuern lässt und die Position von Abbildungen gut geplant werden kann. Auch zu Archivierungszwecken ist das Format gut geeignet. Weiterhin sind einem Thema gewidmete Homepages gemeint, die aber oft bestimmte Nachteile bei einer Nutzung mit einem mobilen Gerät besitzen.

In den letzten Jahren hat sich jedoch das Angebot an auch offline zu verwendenden Lesegeräten und Software-Readern für digitale Veröffentlichungen so erweitert, dass auch speziellere eBook-Formate wie epub oder mobi zunehmend sinnvoll erscheinen. Sinnvoll vor allem, da sich diese Formate an die technischen Gegebenheiten der Lesegeräte flexibler anpassen lassen als PDF und so beispielsweise das bequeme Lesen etwa auf 6 Zoll großen Lesegeräten mit eInk-Technologie erlauben.

Ich habe mir beispielsweise gerade einen einfachen, 6 Zoll großen Kindle gekauft, nachdem ich schon seit längerer Zeit 10 Zoll große Tablets mit dem Android-Betriebssystem nutze. Die Lesepraxis ist sehr überzeugend, sodass ich mir nun mehr Veröffentlichungen in diesem Format wünschen würde. Und digital heißt ja nicht den Ausschluss der alternativen Formate.
Hier soll auf einen lesenswerten Blog des Physikers Matthias Matting zum Thema verwiesen werden: http://www.selfpublisherbibel.de/. Es gibt inzwischen auch einige empfehlenswerte Anleitungen und Erfahrungsberichte zum Publizieren als preiswerte eBooks, etwa hier oder hier. Hier steht aber meistens der Roman oder das allgemeine Sachbuch im Zentrum, aber ich bin mir sicher, dass die Möglichkeiten auch zunehmend für Wissenschaftler interessant werden.

Siehe auch auf dem Wiki zur Digitalen Kunstgeschichte eine erste Übersicht, die laufend erweitert werden soll.

 

reStructuredText – XML with a smiling face?

I always wonder why in Digital Humanities everybody has to use XML, although in Computer Science it has in many areas been superseded by alternative technologies.  After all,

  • XML is complicated (especially TEI)
  • XML is hard to read
  • XML is difficult to edit. (Well, an editor like oxygen can make editing XML a lot easier, but then you need a technician to prepare oxygen for you, before it actually does…)
  • XML is somewhat difficult to learn and not easy to remember if you do not work with a particular DTD all the time.

Surely, XML is a great format for the internal representation of document data, but it is much more suited to be read and written by machines than by humans.

This is where simple markup languages come in. Simplified markup languages are frequently used as substitute for html (e.g. Markdown), for data definition (e.g. YAML) or for technical documentation with multiple output formats (e.g. reStructuredText, texinfo). The great advantage of most of these matkup languages is that they come with a very natural and intuitive syntax that is as easy to read as to use and remember.

reStructuredText (http://sphinx-doc.org/rest.html) seems to me to be a particularly strong candidate for a markup language that could be used (or at least be turned into something useful) for the Digital Humanities. It has proven to be strong enough for different sorts of technical documentation. It allows semantic as well as presentational markup (which some may consider as an impurity). It is extensible ( http://sphinx-doc.org/domains.html) It has excellent tooling support, especially if the presentation in the web is concerned (e.g. https://docs.readthedocs.org/en/latest/index.html).  And it supports cross-media publishing seamlessly. It may require further extensions, before it can be employed for ambitious edition projects and there may be an upper limit for what can be done with it. But it is easy to learn and easy to use. So why not use it for the next online edition project. Or, at least for the next lecture script.

Save the Date: Workshop im November zur Digitalen Theatergeschichte

Theatrescapes. Mapping Global Theatre Histories
Referenten: Dr. Nic Leonhardt & Tobias Englmeier
Montag, 3. November 20. Oktober, 18 Uhr, Bayerische Akademie der Wissenschaften

Das Projekt “Theatrescapes: Mapping Global Theatre Histories” (ein Investitionsprojekt gefördert seit 2013 durch LMUexcellent) zielt mit Hilfe einer relationalen Datenbank auf die Untersuchung der Etablierung von Theaterhäusern seit 1850 (und in einem späteren Schritt der Mobilität von Theater-Professionals) auf globaler Ebene. Weiterlesen →

DH vs. Fußball: Einladung zum Warm-up vor dem Deutschlandspiel

Flexibilität is alles: Angesichts der unhaltbaren Terminkollision zwischen unserem für kommenden Montag geplanten Workshoptermin und dem WM-Spiel Deutschland-Portugal haben wir die Veranstaltung auf 15:30 Uhr vorverlegt. Weiterlesen →

Neuer Wein in neuen Schläuchen

Ausnahmsweise Werbung in eigener Sache an dieser Stelle – weil das behandelte Thema im Interessen- und Aktionsradius des Arbeitskreises liegt:

Klaus Ceynowa / Lilian Landes: Neuer Wein in neuen Schläuchen. Von Wissenschaftlern, die nicht nur anders publizieren, sondern auch anders schreiben werden”, erscheint in: Bibliothek. Forschung und Praxis, 2014. Als Preprint online verfügbar (leider nur bis zur Printpublikation im Juli 2014). Weiterlesen →